Wir haben dir schon in bisherigen Artikeln bereits erklärt, was Content-Marketing ist, welche gute Gründe es dafür gibt und was Unique Content ausmacht. Im Folgenden wollen wir dir die acht ultimativen Tipps für geilen SEO-Content vorstellen. Mit diesen wirst du User und Suchmaschine zum Strahlen bringen!

Content ist King: Was die Nutzer lieben, das mag auch Google

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Suchmaschinenoptimierung fordert Unternehmen ständig aufs Neue heraus: Google arbeitet unermüdlich daran, seine Algorithmen zu verbessern. Für dich bedeutet das, dass sich ebenso die Faktoren verändern, die für ein hohes Ranking bedeutsam sind.

Durch Updates wie Panda oder Penguin wird der Google-Algorithmus immer intelligenter – er erkennt mittlerweile nicht bloß stumpfe Reihen von Keywords, sondern auch den Sinngehalt eines Textes. In der Konsequenz heißt das: Deine Website kann technisch betrachtet perfekt SEO-optimiert sein, wenn der Content keine Substanz hat, erreichst du auch keine hervorragenden Rankings.

Damit nähert sich der Google-Algorithmus immer weiter dem Verhalten der User an. Wenn der Content bei ihnen nicht ankommt, rankt er auch bei Google oft schlecht. Immerhin leitet die Suchmaschine die Relevanz deiner Seite auch vom Verhalten der User auf ihr ab.

Mit diesen Tipps generierst du den besten SEO-Content

Contentistking

Google will die User stets mit relevanten Suchergebnissen versorgen, der einen Mehrwert liefert. Damit sowohl Google als auch die User den Content deiner Webseite lieben findest du hier die Tipps, die wir dir versprochen haben!

#Tipp 1: Hab für hochwertigen Content die User im Fokus

Hochwertige Inhalte – was darunter zu verstehen ist, da gehen die Meinungen teilweise weit auseinander. Zumindest, wenn es um Themen und Schreibstile geht.

  • Für deinen SEO-Content spielt einzig deine Zielgruppe eine Rolle: Deren Probleme und Anliegen stehen für dich Im Fokus. Du solltest diese Gruppe also genau kennen. Versorge sie mit Content, der ihnen die Informationen gibt, der diese Usergruppe weiterbringt. Löst du deren Probleme und befriedigst ihre Anliegen, kommen diese Leute meist auch zurück, da sie sie positiv in Erinnerung haben. Der Content hat für sie echten Mehrwert.
  • Der Google-Bot registriert den Traffic auf deiner Seite und stuft sie als relevanter ein.

Wichtig: Der Content darf die User nicht überfordern oder gar in die Irre führen. Achte also darauf, dass die Leute wirklich den Nutzen daraus ziehen können, den sie suchen. Finger weg von einer reinen Informationsflut oder Click-Baiting.

Königsklasse: „Linkable Assets“

Die Königsklasse unter den Inhalten sind diejenigen, die derart einzigartig und relevant für die User sind, dass sie diese selbst gern verlinken – die “Linkable Assets”.

Damit schlägst du übrigens drei Fliegen mit einer Klappe: Google findet deinen Content gut, die User finden ihn noch besser. Und das beste sind die Verlinkungen von vertrauensvollen High-Traffic-Seiten auf deine Website. Das Ergebnis: Gutes Ranking in der Suchmaschine und ein Plus für deine Markenpräsenz.

  • Dein Content löst ein akutes Problem deiner Zielgruppe
  • Er trifft genau einen Nerv der Zielgruppe
  • Er ergänzt oder untermauert einen anderen Artikel
  • Der Content zeigt eine ganz neue Perspektive zum Thema auf

#Tipp2: Achte auf den richtigen Einsatz von Keywords

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Eins ist klar: Ohne Keywords gibts auch keine Rankings in der Suchmaschine! Um die geeigneten Schlüsselworte für deinen Content und deine Zielgruppe zu finden, bedarf es einer gründlichen Keyword-Recherche. Diese bildet die Basis jeder gelungenen Content-Strategie.

Ziel der Recherche ist es, die Suchbegriffe ausfindig zu machen, über die die Zielgruppe mit einer zuverlässigen Häufigkeit nach einem Thema sucht. Die endgültige Auswahl der Keywords hängt im Übrigen von der dahinter liegenden Suchintention ab. Diese lässt sich einer der folgenden Kategorien zuordnen:

  • Die Know-Suche: Was ist ein Huhn?
  • Die To-Do-Suche: Ich möchte ein Huhn kaufen!
  • Die Visit-In-Person-Suche: Ich möchte auf eine Farm mit Hühnern.
  • Die Multiple-User-Intent-Suche: Die Suchintention lässt sich nicht eindeutig einer Kategorie zuordnen. Hier gilt es zu analysieren, welche Intention am wahrscheinlichsten zu bedienen ist. Abgesehen davon suchen manche User gezielt nach einem Produkt, einer Webseite oder wollen die Antwort auf eine spezielle Frage haben. Das reicht von Suchanfragen wie „Facebook“ bis zu „H&M Jeans grau meliert Größe XL“.

Merke also: Habe die Suchintention hinter dem Keyword genau im Blick, bevor du ein neues Content-Piece planst und erstellst. Versuche, diese Intention so gut zu befriedigen wie möglich und dem User so viele Fragen zu beantworten wie nötig, damit er sich nicht anderswo umschauen muss. Guter Content – geringe Bounce-Rate!

Die Keywords sind gefunden, was jetzt?

Nachdem du mit einem Tool deine Keywords ausfindig gemacht hast, geht es an das richtige Platzieren im Text.

  • Unbedingt gehört ein Fokus-Keyword in die H1-, mindestens eine H2- und, falls vorhanden, eine der H3-Überschriften. Ebenso hat es einen festen Platz in der URL, dem Title-Tag und der Meta-Description.
  • Verwendest du Bilder oder Grafiken, vergiss das Alt-Tag nicht – dort sollte das Fokus-Keyword auch auftauchen.
  • Im Text selbst gilt es, sämtliche Keywords zu erwähnen – gern auch fett oder kursiv. Achte allerdings darauf, dass die Schlüsselwörter zusammen mit dem Rest des Satzes Sinn ergeben.

Vermeide Keyword-Stuffing – dein Content ist keine Stopfgans!

SEO-Content

#Tipp 3: Formatiere deinen Content nutzerfreundlich – mach ihn „snackable“!

Snackable

Niemand möchte von einer Textwand erschlagen werden, sobald man eine Webseite aufruft. Ein nicht enden wollender Textblock überfordert das Auge und macht es fast unmöglich, die gewünschten Infos zu finden. Die Reaktion darauf ist nicht selten die Flucht auf eine Seite der Konkurrenz, deine Bounce Rate steigt.

Darüber hinaus findet eine Suchanfrage bei Google oft nebenher statt – beispielsweise, weil in einem Gespräch eine Idee oder Frage aufkam. In der Konsequenz möchten User alles leicht zugänglich vor sich sehen und sich mühelos orientieren können. Sich durch einen Textsalat zu wühlen ist unerwünscht.

Das Stichwort lautet: „Snackable Content!“ Dieser Content ist so aufbereitet, dass er sich gut nebenbei konsumieren lässt. Er besteht aus kleinen, knackigen Text-Häppchen, aus denen die gewünschten Informationen dem User wie von selbst ins Auge springen. Snackable Content eignet sich ideal, um User zufrieden zu stellen und damit die Bounce-Rate gering zu halten. So ein Snack ist auch für Google ein Leckerbissen!

Diese Art von Inhalt generierst du dann, wenn du dir vor Augen führst, wie ein User sich auf deiner Seite verhält. Die User Experience ist neben dem eigentlichen Inhalt das A und O. Die wenigsten lesen sich deine Texte komplett von oben bis unten durch – User überfliegen ihn nach den gesuchten Infos.

#Tipp 4: Angemessene Länge und ein gutes Sprachniveau der Inhalte

(Foto: [© Art_Photo], stock.adobe.com)

Es gibt für die optimale Textlänge zwar keine hieb- und stichfeste Faustregel, aber grundsätzlich liebt Google längere Beiträge. Der Bot setzt den Textumfang mit einem höheren Informationsgehalt gleich, der den Usern größeren Nutzen bringt. Im Durchschnitt hat sich eine Textlänge von 1000 Wörtern bewährt, die Google mit einem besseren Ranking belohnt.

Behalte allerdings die Textgattung im Blick: Je nachdem, ob es sich um einen Blogbeitrag, einen Kategorietext für deine Produkte oder eine Landingpage handelt, variiert die durchschnittliche Wortzahl. Mache dir vorab Gedanken, welches Ziel du mit dem Content verfolgst. Lesen die User wirklich eine Landingpage mit 1000 Wörtern, wenn diese nur das Sprungbrett zum eigentlichen Webinhalt ist?

Das Sprachniveau auf deiner Webseite ist ebenfalls ein Thema für Google. Eine korrekte Rechtschreibung und Grammatik belohnt der Algorithmus mit besseren Rankings.

Ein weiterer Faktor betrifft wieder deine Zielgruppe: Der Sprachgebrauch sollte zu ihr passen. Richtet sich deine Seite an Kunden einer Versicherung, ist ein legerer Sprachstil und Duzen eher unangebracht. Ein zu hochgestochenes Vokabular hingegen wirkt abschreckend auf einer Seite für Freizeitangebote. Klingt magisch, aber es ist wahr: Der Google Bot erkennt dies und rankt deine Seite besser, wenn Zielgruppe und Sprache zueinander passen.

#Tipp 5: Vermeide Duplicate Content wie der Teufel das Weihwasser!

Von Duplicate Content ist dann die Rede, wenn auf deiner Webseite zwei oder mehr Texte mit demselben Inhalt/ Wortlaut vorhanden sind. Der Google-Bot reagiert mit Ignoranz, da eine doppelte Seite keinen Mehrwert hat.

Fällt die Anzahl der Seiten-Zwillinge gering aus, bereitet das nicht unbedingt große Probleme. Kommt dies aber zu oft vor, verspielst du gutes Ranking-Potential.

Sorge deshalb stets für Unique-Content auf deiner Internetpräsenz!

#Tipp 6: Für mehr Trust – füge sinnvolle Verlinkungen ein

Scheue dich nicht, an der ein oder anderen Stelle einen Link zu einer anderen Webseite zu setzen. Verlinkungen zu relevanten Seiten, die deine Informationen ergänzen sind von Google gern gesehen. Sie erhöhen den Trust in deine Webseite – besonders, wenn du zu großen, namenhaften Internetpräsenzen verlinkst. Wenn dein Content hochwertig ist, musst du nicht fürchten, dass die User zur Konkurrenz abwandern.

Damit dein Content gut zum Querlesen geeignet ist, beachte folgendes:
  • Erstelle kleine Absätze, um Textwände zu vermeiden.
  • Verwende Fettungen, um einen roten Faden durch den Text zu erzeugen.
  • Spare nicht an Zwischenüberschriften – lieber eine mehr als zu wenig.
  • Fasse alles aufgezählte in Listen zusammen.
  • Ergänze den Text durch Grafiken oder Videos.
  • Setze deutliche Calls To Action (CTAs)

#Tipp 7: Auch fertiger Content benötigt Pflege

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Wenn du deinen Content veröffentlicht hast, lass ihn nicht in der „Abgehakt-Ecke“ verstauben. Bearbeite ihn in regelmäßigen Abständen erneut. Du kannst den Content beispielsweise mit neuen, passenden Grafiken oder Videos ergänzen. Oder du aktualisierst ihn, sobald es zu dem Thema neue Informationen gibt.

Deine Inhalte auf dem aktuellsten Stand zu halten, zahlt sich aus: Genauso wie die User schätzt die Suchmaschine Content der up-to-date ist. Der Google-Bot hört nie auf, zu crawlen und kehrt immer wieder auf ihm bekannte Seiten zurück. Er bemerkt also, wenn sich auf deiner Webseite etwas verändert hat. Der Bot erkennt sogar, ob es sich um geringfügige Veränderungen oder größere Updates handelt und merkt sich, dass du dich regelmäßig um deine Inhalte kümmerst. Gut gepflegten Content belohnt Google dann mit besseren Rankings.

#Tipp 8: Biete einen guten Content-Mix

It´s all in the mix“ gilt nicht nur für den bekannten Doppel-Schokoriegel. Ständig dieselbe Art von Content hochzuladen, langweilt die Besucher deiner Webseite auf Dauer. Verwendest du dagegen einen Mix aus verschiedenen Formaten, verleihst du deinem Content mehr Dimension!

Abgesehen vom klassischen Blogbeitrag gibt es eine Menge weiterer Content-Formate, aus denen du wählen kannst:

  • Anleitungen: User lieben How-To- und DIY-Inhalte.
  • Experteninterviews: Nutze die Chance, deinen Expertenstatus zu einem Thema zu festigen.
  • Infografiken: Sie helfen, komplexere Sachverhalte verständlich zu vermitteln.
  • Listicles: Dieser Artikel hier zeigt es dir – Content im Listen-Format ist schön übersichtlich.
  • Rezensionen: Festigen ebenfalls deinen Expertenstatus und zeigen, dass du dich wirklich mit der Materie auseinandersetzt.
  • Studien: Sind hervorragend, um deine Aussagen zu untermauern und schaffen Vertrauen.
  • Videos: Zählen zum Snackable Content Nummer eins und sollten auf keiner Webseite fehlen.

Als Versicherungsmakler kannst du beispielsweise durch Expertentipps zu Versicherungs-Policen glänzen und so Traffic auf deiner Seite generieren.

In der Technik- oder IT-Branche kannst du die User mit News zu neuen Innovationen versorgen oder als Betreiber eines Shops einen Countdown zum nächsten Schlussverkauf laufen lassen.

Bist du durch abwechslungsreichen Content für die User attraktiv, belohnen sie dies mit Long Clicks, einer hohen Verweildauer und niedriger Bounce-Rate. Dieses Nutzerverhalten sendet der Suchmaschine das Signal, dass deine Webseite ein exzellentes Suchergebnis von hoher Relevanz ist.

Ein gelungener Content-Mix setzt einen durchdachten Contentplan voraus – ohne einen solchen geht gar nichts. In diesem Plan hältst du fest, wann du welche Art von Contents hochlädst, und du behältst den Überblick, um Doppelungen zu vermeiden.

Fazit

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Wie du siehst, kommt niemand in der heutigen Zeit daran vorbei, SEO-Content zu liefern, der Usern und Google gleichermaßen gut schmeckt. Zum Abschluss listen wir dir das Wichtigste noch einmal in Stichpunkten auf:

  • Definiere deine Zielgruppe und kenne sie genau.
  • Befriedige die Suchintentionen der Zielgruppe.
  • Biete den Usern Content, der Mehrwert stiftet.
  • Gehe klug mit Keywords um, der Content muss dem natürlichen Sprachgebrauch entsprechen.
  • Achte auf einen guten Content-Mix, der zu deiner Branche passt.

Beachtest du all dies und bleibst konsequent dabei, verbessert sich das Ranking deiner Webseite langfristig kontinuierlich.

Konsequent, langfristig und kontinuierlich … ? Richtig – das heißt, dich erwartet kein Ranking-Wunder über Nacht!

SEO-Content von Backlinked

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Wirklich guten SEO-Content zu erstellen ist nichts, was du irgendwen mal nebenher machen lassen kannst. Wie du nun sicher ahnst, ist Content-Marketing viel Arbeit – von der Vorbereitung bis zur Content-Erstellung, die Zuständigen müssen gut schreiben können und Ahnung von SEO haben. Außerdem musst du dafür sorgen, dass dein veröffentlichter Content gepflegt bleibt und regelmäßig neuer Nachschub vorhanden ist. Soweit der saure Drops, den es zu schlucken gilt.

Die gute Nachricht ist: Selbst, wenn dein Unternehmen keine eigene Redaktion für SEO-Content hat oder sich leisten kann, musst du nicht verzweifeln. Backlinked bietet dir alles, was du brauchst, um im Internet zu glänzen! Wir beraten dich und liefern dir hervorragenden Content zu angemessenen Preisen. Und wenn du willst, bieten wir dir den Komplett-Service von der Keywordrecherche, dem Redaktionsplan, über die Content-Erstellung bis hin zur On- und Off-Page-Optimierung.

Wir bringen die User, die Suchmaschine und dich zum Strahlen – aller guten Dinge sind schließlich drei!