In diesem Beitrag erklären wir dir worauf du bei der OnPage Optimierung achten musst und wie du deinen Content perfekt optimierst.

Inhaltsverzeichnis

  1. Der Einstieg
  2. Content mit SEO-Fokus
  3. Die Keywordoptimierung
  4. Erhöhe die Usability!
  5. Bleibe stets aktuell

1. Der Einstieg

Wenn es um OnPage SEO Maßnahmen geht, bin ich mir sicher, dass du bereits des öfteren davon gehört hast welche Rolle geschriebener Content für deine Seite spielt. Mit qualitativem Inhalt kannst du deine Seite mit mehr organischem Traffic füllen und damit in Googles Top- Suchergebnisse aufsteigen.
Nichtsdestotrotz: guter Content allein reicht nicht aus. Es gibt noch immer eine ganze Reihe von Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen. Dazu gehört z.B. auch ein passendes Design, welches dich von deiner Konkurrenz abhebt.

Heute zeigen wir dir also wie du deinen Content organisieren musst, um damit große Mengen an organischem Traffic zu erzeugen. Denn genau auf diesen habt ihr es ja abgesehen. Wir haben die 14 besten Tricks des OnPage SEO hier für dich zusammengefasst.

2. Content mit SEO-Fokus

The right idea

Als aller erstes solltest du sichergehen, dass die Focus-Keywords, um welche deine Texte aufgebaut sind, im Titel, den Überschriften und in den Unterrubriken verwendet werden. Hierfür ist die Verwendung der H1, H2 und H3 Überschriften unerlässlich. Es ist ebenfalls wichtig, diese nach einer logischen und hierarchischen Gliederung zu anzuordnen. Beginne mit einer H1 Überschrift, der wichtigsten auf deiner Seite. Verwende danach H2, H3, H4 etc. Du hast mit Sicherheit schon einmal römische Zahlen für die Anordnung eines Textes verwendet. Das Prinzip ist hier dasselbe.

Warum sind diese Klassifizierungen so wichtig für die Suchmaschinenoptimierung?

Um den Inhalt deiner Seite zu Ranken, verwendet Google sogenannte Search Bots. Diese erkennen anhand deiner Überschriften, wovon dein Text handelt. Um diesen Bots dabei zu helfen deine Seite dort zu indexieren, wo du sie gerne hättest, ist die Verwendung der Keywords an genau diesen Stellen unentbehrlich. Du darfst dabei allerdings nicht die andere Instanz vergessen, für die diese Titel und Untertitel deiner Texte eine wichtige Rolle spielen: dein nicht-roboter Publikum. Sorge also dafür, dass deine Headlines nützlich sind und gleichzeitig zum Weiterlesen animieren.

An dieser Stelle ist es ebenfalls hilfreich zu erwähnen, dass Google seit Mai 2016 eine andere Herangehensweise hinsichtlich der Größenordnung von Überschriften verfolgt. Bis Dato spielte lediglich die Zeichenanzahl der Überschrift eine Rolle. Dem ist seit zwei Jahren nicht mehr so. Die Überschriften werden nun in ihrer Breite gemessen. Pixel lautet das Stichwort: es sind genau 600. Das entspricht einer Anzahl von in etwa 55-70 Zeichen. Dies kann bedeuten, dass eine Verwendung von zu vielen М oder W Buchstaben einen hohen Platzverbrauch bedeutet. Sollte dein Titel zu lang sein, kann es sein, dass Google deine Überschrift umformatiert um ein passenderes Ergebnis zu erzielen. Um alle diese Ratschläge zu befolgen solltest du also die richtigen Keywords verwenden und gleichzeitig auf den Inhalt, wie auch die Länge der Überschrift achten.

Kurzgefasst:

  • Füge die Keywords in Titeln, Überschriften und Untertitel deiner Seite ein.
  • Sorge dafür, dass dein Titel nicht zu lang ist. (600px entsprechen 55-70 Zeichen)
  • Wandele deinen Titel zu einer H1 Headline und folge danach einer hierarchischen Ordnung.

2.1 Die URL: in der Kürze liegt die Würze

Die erste der oben beschriebenen Regeln gilt auch für die Erstellung der URL. Das zu indexierende Keyword sollte hier auf jeden Fall Platz finden. Sie sollte zudem kurzgehalten werden. Als Chef des Google Webspam-Teams erklärte Matt Cutts, dass längere URLs als weniger glaubwürdig bewertet werden.

Matt Cutts: „Mit Sicherheit. Sie können vier bis fünf Wörter in Ihrem Titel haben. Das ist völlig normal. Wenn man dann drei, vier oder gar fünf Wörter in seiner URL hat, ist das ebenfalls vollkommen in Ordnung. Darüber hinaus jedoch sieht es etwas schlechter aus. Von nun an werden unsere Algorithmen diese weniger gewichten.

Sorge auch dafür, dass deine URL’s in den SERPs gut aussehen!

Nicht so:

webseite.de/9/9/2/5/on-page-seo-tips-to-keep-your-webpage-optimized

Sondern so:

webseite.de/on-page-seo-strategy

Kurzgefasst

  • Sorge für die richtige Länge: vier oder fünf Wörter sind perfekt.
  • Verwende deine Keywords.

2.2 Verwende hilfreiche Plug-ins für deine Seite

Wenn du WordPress verwendest, gibt es da so einige praktische Plug-ins die du definitiv installieren solltest. Sie helfen dir dabei deine Seite zu optimieren. Eines davon ist YOAST SEO. Es ist sehr äußerst hilfreich bei der Erstellung von Titeln. Es überprüft dessen Länge und gibt dir darüber hinaus nützliche Informationen über leicht umzusetzende Verbesserungen.

Tools für SEO
yoast2

Es ist ein geniales Tool, dass dir anzeigt wie kleine Details deiner Seite noch weiter optimiert werden können um die Lesbarkeit und die Suchmaschinenoptimierung deiner Seite weiter zu verbessern. In der Analyse werden mögliche Probleme beschrieben und Lösungsansätze vorgeschlagen.

Solltest du nicht WordPress verwenden gibt es ein anderes nützliches Tool, dass dir in dieser Hinsicht weiterhelfen kann. Auch wenn manche der deutschen Umlaute nicht immer richtig angezeigt werden, ist es das beste Tool dieser Art.

3. Die Keywordoptimierung

Es gibt eine sehr wichtige Regel hinsichtlich der Positionierung der Keywords in deinen Beiträgen. Wir empfehlen ausdrücklich diese in den ersten 150-200 Wörtern deines Textes zu verwenden. In den meisten Fällen passiert das von ganz allein. Manche Verfasser von Beiträgen tendieren jedoch häufig zu langen und detaillierten Einleitungen ohne ein einziges Mal das Keyword zu erwähnen.

Also behalte diese Regel im Kopf: je früher du das Keyword verwendest desto besser.

Eigentlich ganz logisch oder?

Kurzgefasst

  • Verwende dein Keyword in den ersten 150-200 Wörtern.

3.1 Umfang ist Stärke

Viele Studien haben bewiesen, dass Content besser geteilt wird und generell besser performed wenn dieser lang und ausführlich ist. Diese Studie, welche von hubspot.com verfasst wurde belegt, dass eine Korrelation von Länge des Artikels und organischem Traffic besteht.

Wie man an der oben gezeigten Grafik erkennen kann, bringt Content mit in etwa 2250-2500 den meisten organischen Traffic auf deine Seite. Diese Tendenz kann mit folgenden Ansätzen erklärt werden:

Längerer Inhalt erzeugt mehr Shares in den sozialen Netzwerken.

Längerer Inhalt gibt Google mehr Material und damit eine höhere Wahrscheinlichkeit deinen Inhalt dort einzuordnen, wo er auch hingehört.

Die Wahrscheinlichkeit Long-Tail-Keywords in langen Texten zu verwenden ist viel höher.

Langer Content erzeugt mehr hochqualitative Backlinks, welche dabei helfen deine Seite höher zu ranken.

Kurzgefasst:

  • Sorge dafür, dass deine Seite aus mindestens 1500 Wörtern besteht.

3.2 Long Tail Keywords

So, wie du bereits weißt erzielen Seiten mit ausgiebigerem Content bei Google um ein vielfaches bessere Ergebnisse. Hierdurch wählst die Wahrscheinlichkeit Long-Tail-Keywords zu verwenden. Long-Tail-Keywords bestehen aus vier oder mehr Wörtern, sind wenig kompetitiv, haben eine hervorragende Conversion und können dir unheimlich große Mengen an organischem Traffic bescheren. Wenn dein Content also umfassend genug ist, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass du deine Nische dominieren wirst.

 

Warum funktioniert die Verwendung von Long-Tail-Keywords so gut?

Dies mag dich zwar überraschen, aber immer weniger Menschen suchen auf Google mit zwei oder drei Wörtern. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung von Googles Suchmaschinen Algorithmen ist sie bereits in der Lage komplexere Anfragen effektiv zu bearbeiten. Genau deshalb kommt es immer häufiger vor, dass Menschen mit sehr langen und spezifischen Sätzen in Google suchen.

Long-Tail-Keywords sind wenig kompetitiv. Ein Grund dafür ist, dass große Unternehmen und bekannte Marken es nicht auf diese Keywords abgesehen haben. Ein anderer Grund ist, dass Keyword Planner Werkzeuge diese Long-Tail-Keywords meistens nicht anzeigen. Das Gegenteil ist bei den Head- und Body-Keywords der Fall. Du wirst auf jeden Fall wenig Konkurrenz vorfinden.

Long-Tail-Keywords zu finden kann sehr schwierig sein, aber wenn du sie einmal gefunden hast, kannst du sie problemlos immer wieder in deinem Content verwenden. So erlangst du organischen Traffic und Shares für deine Seite.

Wenn du herausfinden willst, die du am besten auf diese Long-Tail-Keywords kommst, wirf einfach einen Blick in unseren letzten Artikel.

Long Tail Keywords

Kurzgefasst:

  • Finde Long-Tail-Keywords
  • Verwende sie in deinem Content

4. Erhöhe die Usability

Die Usability, also die Nutzerfreundlichkeit betrifft alle möglichen Bereiche. Medien, Social Media Funktionen und Technische Optimierungen haben Einfluss auf die Usability.

4.1 Füge jedem deiner Beiträge Medien hinzu

Add Media for SEO

Füge deinen Beiträgen Medien hinzu und zwar allen. Warum? Es verbessert die Nutzererfahrung erheblich. Bilder und andere Medien haben zwar keine großen Auswirkungen auf das Ranking bei Google. Das Verhalten deiner Nutzer hingegen schon.

Es entstehen Werte die für Google als besonders wichtig eingestuft werden. Bilder, Videos oder Infographics können die Bouncing-Rate deiner Seite erheblich reduzieren. Die Folge: Nutzer verbringen mehr Zeit auf deiner Seite. Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt. Je mehr du deine Seite mithilfe von abwechslungsreichen und nützlichen Medien verschönerst, umso mehr wird dein Link geteilt.

Kurzgefasst:

  • Füge deinen Beiträgen Medien wie Bilder, Videos oder Inforgrafiken hinzu

4.2 Bildbeschreibungen sind großartig für SEO

Nicht jeder kennt die ‚Alt-Tags‘, welche als alternative Texte in WordPress angezeigt werden. Tatsächlich werden sie meist unterbewertet, aber sie verdienen auf jeden Fall deine Aufmerksamkeit.
Auch wenn die von Google verwendeten Roboter hoch entwickelt sind, bleiben sie noch immer Roboter. Sie können nicht erkennen, was auf den von dir verwendeten Bildern zu sehen ist. Deshalb ist es dringend notwendig, dass du diese Bilder mit den Alt-Tags ausstattest und ihnen eine ordentliche Beschreibung verpasst. Am besten fügst du eines deiner Keywords mit in die Beschreibung des Bilds ein.

Warum es sich lohnt die Bilder zu beschreiben:

Es erstellt eine klare Struktur für Googles Algorithmen

Es gibt den Bots der Suchmaschinen Informationen darüber was auf deinem Bild zu sehen ist, was nachher den Nutzern auch dabei hilft, deine Seite über die Graphic Search Engine zu finden.

4.3 Verwende interne Verlinkungen

Interne Links auf deiner Seite zu verwenden ist in SEO Hinsicht von immenser Bedeutung. Bei internen Links handelt es sich im Grunde genommen lediglich um die Verlinkung von einem deiner Beiträge auf einen anderen. Das Endergebnis ist, dass Roboter sowie Nutzer mit Leichtigkeit auf der Seite umher navigieren können.

Gut angelegte interne Links helfen die wie folgt:

Sie verbessern das Nutzererlebnis. Wenn es dir gelingt die Aufmerksamkeit deiner Nutzer zu gewinnen und sie sich auf deiner Seite wohl fühlen, werden sie zurückkehren.

Sie helfen bei der Indexierung deiner Seite. Eine gute interne Verlinkung hilft Googles Robotern deine Seite richtig einzuordnen.

Sie reduzieren die Abspringraten, da der Nutzer problemlos zwischen deinen Subpages hin-und her Navigieren kann.

Dank internen Verlinkungen kannst du Keywords beschreiben die du gerne an anderer Stelle auf deiner Seite verbessern würdest.

 

Wichtig! Interne Links werden nicht funktionieren, wenn das verlinkte Wort nicht klar genug ist. Dann ist es wichtig anstelle der Anchor Words zu verwenden anstelle von „Mehr Erfahren“ oder „mehr lesen“. Ein großartiges Beispiel für interne Verlinkungen ist Wikipedia. Natürlich verwendet Wikipedia Hunderte von internen Verlinkungen auf ihren Artikeln. Aber das ist nun mal Wikipedia. Sie können es und sie sollten es. Auf deiner Seite sind zwei bis drei interne Verlinkungen völlig ausreichend.

Interne Links

4.4 Vergiss die externen Links nicht

Genauso wichtig wie die internen Links sind auch die externen Links. Es ist höchst empfehlenswert externe Links auf deiner Seite zu verwenden. In etwa 2-4 bei 1000 Wörtern. Das hilft Google dabei das Thema deiner Seite zu erkennen.

Behalte allerdings im Auge, dass die Seiten auf die du verlinkst, ebenfalls eine Rolle bei deinem Ranking spielen. Glaubwürdige Seiten können dir helfen die Glaubwürdigkeit deiner eigenen Seite zu verbessern. Die Verlinkung zu Seiten von offiziellen Behörden kann zum Beispiel viele Vorteile bringen.

4.5  Beschleunige deine Seite

Backlinked-Guide-Grafik-3

Das folgende Thema ist ein sehr wichtiges. Google legt sehr großen Wert auf die Ladegeschwindigkeit deiner Seite. Es ist einer der wichtigsten Faktoren für die SEO. Bereits eine einsekündige Ladezeit kann weitreichende Folgen haben:

11% Verringerung der Seitenbesuche

16% Verringerung der Besucherzufriedenheit

7% Verlust an Conversions

Dem Akamai Report nach erwarten 47% der Nutzer, dass die Seite in zwei Sekunden lädt. 40% verlassen die Seite nach einer dreisekündigen Ladezeit. Eigentlich ist es nicht überraschend. In einer Zeit, in welcher der technologische Fortschritt bereits so weit entwickelt ist, steigen auch die Erwartungen der Konsumenten. Sie haben keine Geduld mehr für langsam ladende Seiten und tendieren in diesen Fällen eher dazu, mit einem Klick zur Konkurrenz zu wechseln.

Besucher mögen keine langsamen Seiten. Genauso wenig wie Google.

 „two seconds is he threshold for ecommerce website acceptability. At Google, we aim for under half a second.” Maile Ohye, from Google.

 “Make sure they [web pages] load fast, for users. I aim for less than 2-3 secs” John Mueller, Google (2016)

Was kannst du tun um die Ladezeiten deiner Website zu verringern?

  • Versuche die Größe deiner Website auf ein minimum zu reduzieren
  • Entferne Plug-Ins von deiner Seite, auf die du verzichten kannst
  • Limitiere die Verwendung von Social-Sharing-Button
  • Aktiviere und nutze Browser Caching

4.6 Mache deine Seite responsive

Sehr wichtig! Responsive Designs sind fast schon zu Googles Top-Priorität geworden. Im Jahr 2015 begann der Internetriese Seiten, die nicht für Handys und Tablets optimiert wurden, abzustrafen. Das macht auch Sinn, da die meisten Menschen mittlerweile mobil Surfen. Wenn du hier nachlässig bist kannst du mit immensen Besuchereinbußen rechnen. Bemühe dich also um ein funktionierendes Layout auf allen Endgeräten.

4.7 Verwende Social Sharing Buttons

Verwende Social-Sharing-Buttons auf deiner Seite. Sharing Buttons haben keine direkte Wirkung auf dein Google Ranking, aber es sie haben definitiv einen positiven Einfluss auf deine Seite. Durch Hinzufügen von Social-Share Buttons kannst du die Anzahl, wie oft deine Seite geteilt wird um 700% steigern. Wenn dein Content dazu auch noch eine hohe Qualität hat, kannst mit vielen Shares auf den Social-Media Plattformen rechnen.

5. Bleibe stets aktuell

Wir nähern uns dem Ende. Einen wichtigen Tipp haben wir allerdings noch für dich.

Bleib auf dem neuesten Stand – denn: Was heute Priorität hat, kann morgen schon irrelevant sein!

Tatsächlich sind solche Änderungen häufig an der Tagesordnung von Google, da das Unternehmen immer auf der Suche nach den besten und effektivsten Algorithmen ist, die das Internet mehr und mehr für seine User optimieren. Versuche also immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Halt die Augen nach den neuesten Änderungen offen und passe deine Seite in regelmäßigen an die aktuellen Gegebenheiten an.

Wir wünschen dir gigantischen Traffic und ein erfolgreiches Google Ranking!

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