Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung unterscheidet man grundsätzlich zwischen „Black Hats“ (schwarze Hüte) und „White Hats“ (weiße Hüte). Im Prinzip wird dabei nur zwischen „Gut und Böse“ unterschieden.

Definition und Allgemeines

Im Bereich SEO gibt es ebenfalls Taktiken um Google und Co. hereinzulegen. Das Ziel der Black Hats ist meist die Steigerung der Linkpopularität, welche durch die verschiedensten Strategien in kürzester Zeit erreicht werden kann.

Der Begriff wird ebenfalls in der Hacker-Szene verwendet und betitelt kriminelle Hacker, die das System austricksen und dabei jegliche Regeln missachten.

Das Setzen von Links kann auch von einer Software erledigt werden. Seit den Updates von Google wie Panda oder Penguin wurde den Black Hats der Kampf angesagt und seither sind Methoden wie Text Hiding oder Link-Netzwerke nicht mehr sehr effektiv.

Ein großer Nachteil ist die Herabstufung von Webinhalten (Penalty) oder die komplette Löschung als Konsequenz.

Die verschiedenen Strategien

  1. Eine mögliche Strategie ist die Platzierung von tausenden Backlinks in Foren o.ä. mittels Software (z.B. XRumer). Diese Software erstellt automatisch Accounts in Foren und postet automatisch Links um die Linkpopularität zu steigern.
  2. Eine weitere Strategie und eine der gängigsten ist die Erstellung eines Private Blog Networks. Der einzige Zweck ist ein Netzwerk von Verlinkungen aufzubauen.
  3. Auch eine bekannte Strategie ist die Nutzung von sogenannten Expired Domains. Diese werden von SEOs eingekauft und damit den Linkaufbau zu stärken, da diese einen hohen Domain Trust
  4. Doorway Pages sind Zwischenseiten die nur dazu dienen um mehr Traffic zu bekommen.
  5. Der Linkkauf ist eine weitere Möglichkeit für Black Hats. Es werden Backlinks von anderen Seiten gekauft, um die Linkpopularität zu erhöhen.
  6. Das „Articel Spinning“ ist eine weitere Methode. Dabei wird der Inhalt eines Textes durch ein Programm zu einem neuen Text formuliert. Somit entsteht „scheinbar“ neuer Content.
  7. Wenn einer Suchmaschine eine andere Webseite als dem User gezeigt wird, spricht man von Cloaking.
  8. Wenn man alles getan hat um seine eigene Linkpopularität zu erhöhen, welche Möglichkeiten bleiben dann noch? RICHTIG, indem man die Webseiten der Konkurrenz abwertet. Dazu können bewusst Links mittels Linktauschprogrammen auf den Wettbewerber Seiten gesetzt werden, damit diese aus dem Ranking geworfen werden. Diese Technik zählt zum Negative SEO.

Der schmale Grat zwischen White und Black Hat

Viele Webseiten bewegen sich genau zwischen Black Hat SEO und White Hat SEO. Die Bezeichnung Grey Hat SEO liegt daher nahe. Davon wird gesprochen, wenn die Webseiten sich in einer Grauzone der Google Richtlinien bewegen. Bei diesen Webseiten ist es nur eine Frage der Zeit, bis diese ebenfalls von Google erkannt und aus dem Index verbannt werden. Also sollte man lieber gleich versuchen die Richtlinien zu beachten.

Hierzu ein Video zur Aufklärung über die Webmaster Richtlinien von Google:

Du kannst dir die Richtlinien natürlich auch unter folgendem Link durchlesen:

https://support.google.com/webmasters/answer/35769?hl=de