Beim Cloud Computing werden Speicher und Rechenkapazitäten von externen Anbietern genutzt. Das erleichtert das File-Sharing, verbessert aber auch z.B. die Ladezeiten von Webseiten.

Definition

Beim Cloud Computing im Allgemeinen greifen Nutzer auf Software und auf Hardware Komponenten zurück, die nicht Teil des eigenen, lokal vorhandenen System sind. Hierdurch kann ein einzelner Nutzer auf mehr Ressourcen zurückgreifen, als bei ihm selbst vorhanden sind. Außerdem vereinfacht Cloud Computer das Teilen und gemeinschaftliche Bearbeiten von Daten.

Für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist der richtige Umgang mit Cloud Computing Lösungen wichtig, da einige Strategien vom Cloud Computing beeinflusst werden. Dazu gehört beispielsweise IP-Targeting, da die IP-Adresse der Cloud eine andere als die des Nutzers ist. Außerdem ist Cloud Computing für das Technical SEO interessant, da dies die Ladegeschwindigkeiten von Webseiten beeinflussen kann.

Cloud Computing im Allgemeinen

Cloud Computing ist im Wesentlichen ein Content Delivery Network (CDN). Dabei werden mehrere Server miteinander verbunden, damit der Zugriff auf Daten schneller erfolgen kann. Das Cloud Computing geht dabei noch einen Schritt weiter. Anders als bei einem CDN kann durch Cloud Computing nicht nur auf die Software auf anderen Geräten zugegriffen werden, sondern auch die Hardware genutzt.

So muss beispielsweise kein physischer Speicher mehr zur Verfügung gestellt werden, stattdessen können beispielsweise Unternehmen, aber auch Privatpersonen, Speicherplatz bei Cloud-Anbietern mieten. Ähnliches funktioniert auch mit Rechenleistung und so weiter.

Welche Bedeutung hat Cloud Computing für SEO?

Google selbst hat bestätigt, dass Informationen, die von IP-Adressen und Servern der Anbieter gewonnen werden, Einfluss auf das Ranking von Webseiten haben. Diese ortsbezogenen Daten werden von der Suchmaschine herangezogen um den Page Rank und andere Key Performance Indicators (KPI) zu berechnen. Daher werden die Daten einer Webseite, die nicht auf einem Server, sondern dezentral in einer Cloud gespeichert sind anders von den Crawlern einer Suchmaschine erfasst. Google, Bing & co haben ihre Algorithmen bereits mit diesen Neuerungen programmiert, sodass diese schon bei der Erstellung der SERPs berücksichtigt werden.

Ebenso sind technische Eckdaten von Webseiten, wie die Ladegeschwindigkeit, für den Page Rank wichtig – besonders bei Keywords, die einer großen Konkurrenz unterliegen. Die zusammengefasste Rechenleistung einer Cloud kann hier Vorteile bieten und etwa die Ladezeiten verkürzen, was wiederrum die Platzierung auf den SERPs positiv beeinflusst.

Fazit

Cloud Computing hat viele Vorteile, die sowohl in der Arbeitswelt, wie im Privatleben immer weiter eingesetzt werden. Welche Folgen dieses System für SEO hat, ist bisher nur in Ansätzen absehbar. Aber sobald mehr Webeseiten auf Cloud-Servern gelagert werden, wird die Relevanz des Themas immer wichtiger werden.