Unter dem Google Panda Update versteht man eine Verbesserung des Ranking-Algorithmus von Google. Betroffen sind Webseiten mit weniger gutem Inhalt oder mangelnder Qualität.

Definition

Das Google Panda-Update wurde 2011 vorgestellt und dazu entwickelt, um schlechte Inhalte zu bestrafen. Es wurde nach dem Google-Ingenieur „Navneet Panda“ benannt. Der Filter, der in das Update kam, zielte darauf ab, schwache Inhalte zu unterbinden. Solche hatten es nämlich geschafft, für bestimmte Suchanfragen einen hohen Rang in den SERPs einzunehmen, obwohl sie den Lesern wenig zu bieten hatten.

Von 2011 bis 2015 aktualisierte Google den Filter regelmäßig, was dazu führte, dass auch neue Websites bestraft wurden. Ab Januar 2016 gab Google jedoch bekannt, dass Panda nun ein Kernstück des Algorithmus ist. Google hat zwar bestätigt, dass dies nicht bedeutet, dass der Filter in Echtzeit aktualisiert wird. Jedoch wird er verwendet, um die Qualität einer Website bei der Bestimmung ihres Rangs zu bewerten.

Wie man eine Panda-Strafe vermeidet

Google-Panda-Strafen treten auf, wenn Websites trotz dünner oder schlechter Inhalte, die dem Endnutzer nicht dienen, einen hohen Rang einnehmen. Strafen wurden unter anderem für folgendes verhängt:

  • Duplicate Content – also duplizierte Inhalte
  • Seiten, die ein schlechtes Verhältnis von Anzeigen und Inhalt haben, die sogenannte Content-Ad-Ratio
  • Seiten mit zu allgemeinen Informationen
  • Inhalte, die wenig Informationen bieten

Bei der Analyse des Google Panda-Updates 4.1, das im Herbst 2014 veröffentlicht wurde, stellten wir fest, dass das Update sogar eine Reihe bekannter Websites betraf, wie zum Beispiel:

  • co.uk, wahrscheinlich für eine schlechte Content-Ad-Ratio
  • com, wahrscheinlich für zu allgemeinen Content
  • com, wahrscheinlich für dünnen, uninformativen Content

Auf der anderen Seite profitierten Seiten wie zum Beispiel NYTimes.com und OrganicGardening.com von dem Update. Diese konzentrierten sich bereits auf hochinformative Inhalte mit einer relativ geringen Anzahl an Werbeanzeigen.

Wie man sich von einer Panda-Strafe erholt

Wenn du von einer Google-Panda-Update-Strafe betroffen bist, wirst du einen stetigen Rückgang des Traffic feststellen, gefolgt von einer Stabilisierung. Es ist wichtig zu beachten, dass es Auswirkungen auf deine gesamte Website haben wird, wenn du von Panda bestraft wirst. Wenn du also einen Rückgang bei all deinen Keywords feststellst, ist es wahrscheinlich, dass du von Panda getroffen wurdest.

Sistrix bietet den folgenden Traffic-Report als Beispiel für eine Website an, die von Panda bestraft wurde:

Panda Update

Wenn du einen solchen Rückgang bemerkst, kannst du dich folgendermaßen davon erholen:

  1. Überprüfe deine Website auf doppelte oder zusätzliche Seiten, die dem Benutzer wenig bieten. Suche am besten auch nach doppelten Titel-Tags. Diese dienen dir als Hinweis auf Duplicate Content.
  2. Lösche oder aktualisiere diese Seiten, damit sie einen Mehrwert für den Leser bieten.
  3. Verwende robots.txt auf Seiten, die zwar doppelt sind, aber auf deiner Seite benötigt werden.
  4. Achte darauf, dass deine Website eine positive Benutzererfahrung bietet und nicht zu viele Werbeanzeigen enthält.
  5. Wenn Google den Algorithmus aktualisiert, solltest du damit beginnen, das Ranking deiner Website zu verbessern.

Schreiben von Inhalten mit dem Google Panda Update im Hinterkopf

Während du deine Website pflegst, stellst du am besten sicher, dass du Inhalte produzierst, die der Panda-Filter als gut einstuft und die deine Website nicht gefährden.

Und so produziert man Panda-freundliche Inhalte:

  • Jede Seite sollte einen Zweck für den Nutzer haben, nicht nur um für ein bestimmtes Keyword zu ranken. Halte am besten eine bestimmte Käuferpersönlichkeit und die Customer Journey im Auge. Dies hilft dir dabei, das Qualitätsniveau zu erreichen, dass dein Publikum und Google sehen wollen.
  • Regelmäßige Überprüfung auf doppelte Inhalte
  • Achte auf deine Content-Ad-Ratio, um sicherzustellen, dass deine Ladezeit und die Nutzererfahrung nicht durch zu viele Anzeigen beeinträchtigt werden.
  • Verwende die Google Webmaster Tools, um sicherzustellen, dass die Website optimal funktioniert und die bestmögliche Nutzererfahrung bietet.

Seit 2011 arbeitet das Google Panda-Update daran, den Nutzern qualitativ hochwertige Inhalte zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig soll es die Präsenz von Websites minimieren, die nicht die vom Nutzer gewünschten Antworten liefern.

Überwache regelmäßig deinen Traffic, um auf mögliche Treffer dieser Strafe zu achten. Konzentriere dich immer auf die Qualität und das Nutzererlebnis, wenn du Inhalte produzierst.