Unter dem Google Penguin Update versteht man die zusammengefasste Summe der Algorithmus-Updates, die 2012 von Google durchgeführt wurden. Diese Updates haben großen Einfluss auf das Ranking von Webseiten. Auswirkungen zeigen sich bei Seiten, die nach Auffassung von Google den sogenannten "Webmaster Richtlinien" widersprechen.

Definition

Das Google Pinguin Update wurde entwickelt, um Web-Spam zu reduzieren und qualitativ hochwertige Inhalte für die Nutzer zu fördern. Seit der ersten Veröffentlichung im April 2012 hat Google Pinguin mehrere Updates veröffentlicht. Mit jedem Update von Google Penguin überprüft der Algorithmus erneut Websites auf mögliche Verstöße und ermöglicht so die Bestrafung von Marken.

Am 10. Januar 2016 veröffentlichte Google das neueste Google Penguin Update, mit dem Pinguin in Echtzeit ausgeführt wurden kann. Das bedeutet, dass du dich von einer Bestrafung ziemlich schnell wieder erholen kannst, sobald du die notwendigen Korrekturen an deiner Seite vorgenommen hast.

Wie sich das Pinguin Update auf Websites auswirkt

Normalerweise kannst du erkennen, ob deine Seite von einer Pinguin-Strafe getroffen wurde, indem du dir die Google Webmaster-Tools ansiehst und deinen Traffic beobachtest. Da es sich bei Pinguin um ein seitenspezifisches Update handelt, wirst du einen starken Rückgang bei bestimmten Keywords feststellen. Sistrix gibt dieses Beispiel für eine Seite an, die von Pinguin bestraft wurde.

Penguin Update

Wie man eine Pinguin-Strafe vermeidet

Die Pinguin-Bestrafung konzentriert sich hauptsächlich auf die Identifizierung von minderqualitativen Websites, die auf Backlinks basieren. Der Algorithmus von Google geht davon aus, dass Qualitätsseiten auf andere Qualitätsseiten verlinken, während schlechte Seiten in der Regel auf andere schlechte Seiten verlinken. Mit anderen Worten: Wenn du Websites hast, denen Google bereits vertraut, dass sie gute Verlinkungen haben, hilft dir das, deine Rankings zu verbessern. Doch Achtung: Wenn du auf Spam-Seiten verlinkst, dann besteht die Gefahr, dass der Algorithmus auch dir nicht trauen wird.

Google wollte vor allem diese Websites bestrafen, die ihr Ranking künstlich nach oben gepusht haben, indem sie Backlinks von Link-Farmen oder anderen Spam-Seiten gekauft hatten.

Am besten vermeidest du eine Strafe durch das Pinguin-Update, indem du dich auf wertvolle, gute Backlinks konzentrierst. Das machst du einfach so, dass du Inhalte produzierst, von denen die Leute glauben, dass sie ihren Nutzern helfen. Wenn eine Website auf deine verlinkt, vertrauen die Betreiber dir ihre Nutzer an. Damit qualitativ hochwertige Seiten bereit sind, auf deine Seite zu verlinken, musst du ähnlich qualitativ hochwertigen Content erstellen.

Du solltest auch regelmäßig dein Backlink-Portfolio überprüfen. Es gibt zwar immer noch Debatten darüber, ob Spam-Seiten wirklich dazu fähig sind, deine qualitative Einstufung durch Verlinkungen auf deine Seite zu verringern. Trotzdem besteht diese Möglichkeit definitiv. Wenn du aber das Google Disavow Tool nutzt, kannst du die Suchmaschine wissen lassen, dass du kein Interesse an solchen Links hast. Somit vermeidest du, bestraft zu werden.

Noch einmal zusammengefasst – so vermeidet man eine Google Pinguin Strafe:

  1. Entferne sämtliche Backlinks, die du gekauft oder sogar illegal erworben hast
  2. Konzentriere dich auf die Erstellung hochwertigen Contents und dessen Verbreitung, damit du gute Backlinks zu dir locken kannst
  3. Überprüfe regelmäßig dein Backlink-Portfolio, damit du schlechte Backlinks schnell findest
  4. Verzichte auf minderqualitative Links, um den Ruf deiner Seiten zu schützen

Das Google Pinguin Update kann recht einschüchtern wirken. Vor allem dann, wenn du bestraft wirst und dein Traffic sich plötzlich verabschiedet. Lass dich davon allerdings nicht zu sehr abschrecken. Wenn du die nötigen Schritte in die Wege leitest, um dieses Problem zu lösen, kannst du dich schnell wieder davon erholen – vor allem, weil das Update mittlerweile in Echtzeit läuft.