Unter dem Google Penguin Update versteht man die zusammengefasste Summe der Algorithmus-Updates, die 2012 von Google durchgeführt wurden. Diese Updates haben großen Einfluss auf das Ranking von Webseiten. Auswirkungen zeigen sich bei Seiten, die nach Auffassung von Google den sogenannten „Webmaster Richtlinien“ widersprechen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Definition
  2. Webspam und Google Webmaster Richtlinien
  3. Ziel des Penguin Update
  4. Konsequenzen für betroffene Internetseiten
  5. Fazit

Definition

Mit dem Penguin Update wurden Änderungen im Google Ranking-Algorithmus eingeführt. Es wurde erstmalig am 24.04.2012 für alle Sprachen weltweit angesetzt. Daraufhin folgten bis 2014 diverse Data Refreshs. Die genauen Variablen, die Einfluss auf das Ranking bestimmter Seiten haben, sind nicht bekannt. Aus nachfolgenden Analysen bestrafter Seiten konnten allerdings eindeutige Kenntnisse abgeleitet werden. Demnach kann man vereinfacht sagen, dass das Hauptaugenmerk des Updates auf die Eindämmung von „Webspam“ abzielte.

Webspam und Google Webmaster Richtlinien

Unter Webspam versteht man unerlaubte Maßnahmen zur Verbesserungen der Suchmaschinen-Rankings. Diese als Webspam identifizierten Maßnahmen werden in den Google Webmaster Richtlinien festgelegt.

Maßnahmen, die laut Richtlinien verboten sind:

  • automatisch generierter Content
  • für den Nutzer nicht sichtbarer Text
  • kopierte Inhalte von anderen Seiten
  • Linktauschprogramme

Mit diesen Richtlinien versucht Google, den Nutzwert der der Suchmaschine perfekt auf den Nutzer auszurichten.

Ziel des Penguin Update

Der Nutzwert für den Nutzer einer Suchmaschine ist nur dann gegeben, wenn die gelisteten Webseiten den Besucher auch zufriedenstellen. Deshalb müssen die Webseiten zwangsläufig von Google auch als nutzwertig eingestuft werden können. Mit dem Penguin-Update kann der Google-Algorithmus genau die Kriterien erkennen, die zuvor nur einen Nutzwert vorgetäuscht haben.

Somit kann mithilfe von Abstrafungen die Manipulation von Suchergebnissen durch Webspam eingedämmt werden.

Vor dem Update war es zum Beispiel möglich, allein durch das häufige Verwenden eines bestimmten Keywords zu einer Suchanfrage hoch zu ranken. Durch das Nutzen von verstecktem Text konnte man so einen Nutzwert vortäuschen.

Konsequenzen für betroffene Internetseiten

Betroffene Webseiten sinken durch eine Abstrafung in ihrer Sichtbarkeit oder können sogar aus den SERPs (Suchergebnisse) verbannt werden. Für zuvor hochgerankte Seiten ist dies ein massiver Rückschritt. Wird die Seite durch eine Abstrafung nicht mehr im Netz vorgefunden, können über die organische Suche auch keine Besucher mehr auf die Seite stoßen. Handelt es sich beispielsweise um einen Online-Shop, verliert dieser einen großen Teil an potenziellen Kunden.