Interne Links führen von einer Seite auf einer zweite innerhalb derselben Domain, also zum Beispiel von einer Hauptseite zu einer Unterseite. Ein gezielt aufgebautes internes Linkprofil ist ein wichtiger Teil der Suchmaschinenoptimierung einer Webseite.

Definition

Ein interner Link verweist von einer Seite auf eine zweite Seite innerhalb derselben Domain. Zum Beispiel führt ein interner Link von der Homepage auf eine Unterseite mit weiterführenden Informationen. Weil ein gezielt aufgebauten internes Linkprofil Suchmaschinen ermöglicht, Webseiten optimal zu indexieren, ist es ein unerlässlicher Bestandteil der OnPage Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Eine solche interne Verlinkung transportiert den Link Juice der Homepage weiter auf die Unterseite und die Unterseite erhält den Page Rank der Homepage. Damit die Unterseiten möglichst stark von den gesamten Key Performance Indicators (KPI) der Hauptseite und der verschiedenen Unterseite profitieren, sollten die einzelnen Seiten der Domain mit vielen sinnvollen Links verknüpft werden.

Wozu dienen Interne Verlinkungen?

Besonders für Seiten, die du auf Long-Tail-Keywords optimiert hast, sind interne Verlinkungen wichtig. Die Crawler der Suchmaschinen erkennen anhand der Internen Links die Seitenarchitektur deiner Domain und orientieren sich daran. Je besser die Crawler deine Seite analysieren können, desto besser bewertet der Suchmaschinenalgorithmus deine Seite, was zu einer besseren Domain Authority führt.

Wenn du den Aufbau deiner Seite mit einer Straßenkarte vergleichen würdest, dienen die internen Verlinkungen gewissermaßen als die Verbindungsstraßen von einem Ort zum anderen – und zusätzliche interne Links wie dieser zu unserer Blog-Seite – dienen als Abkürzung für den Suchmaschinenbot.

Dieses Beispiel zeigt bereits, dass es zwei verschiedene Varianten von internen Links gibt. Auf der einen Seite gibt es die Links, die eine strukturierte und hierarchische Navigation über deine Seite ermöglichen. Auf der anderen Seite gibt es horizontale Links, die die verschiedenen Unterseiten deiner Domain verknüpfen und damit die verschiedenen Informationen, die deine Webseite anbietet, erschließen.

Es gibt keine goldene Regel, wie viele Interne Links sich auf einer Seite befinden sollten. Als grobe Orientierungshilfe gilt, dass mehr als 100 interne Links, die von einer Seite wegführen, zu viel wären. Wichtig ist die Relation der Anzahl und Qualität der externen Backlinks, die auf die Seite mit den ausgehenden internen Links führen.

Welche Fallstricke bieten Interne Verlinkungen?

Zu viele Interne Links auf einer Seite machen diese für Nutzer und Suchmaschinen unübersichtlich. Dazu kommen noch andere Fehlerquellen, die du für eine gut funktionierende Webseite ausschließen solltest.

Die Ankertexte deiner Internen Verlinkungen sollten ebenso aussagekräftig sein, wie die deiner Backlinks. Der Text, der auf der Benutzeroberfläche der Seite die URL ersetzt sollte den Titel oder den Inhalt der verlinkten Seite wiedergeben. Anstelle von Ankertexten wie „klicke hier“ oder „weiterlesen“ sollte der Ankertext den Titel des Beitrages, Blog oder das Keyword der verlinkten Seite enthalten.

Deine Ankertexte sollten auch nicht identisch oder sehr ähnlich sein. Wenn zwei gleiche oder ähnliche Ankertexte zu unterschiedlichen Seiten führen, können die Crawler von Google, Bing & Co nicht wissen, welche Seite für welches Keyword ranken soll – womit du den KPI deiner Seite selbst schadest. Hier ist eine klare Konzeption deiner Linkarchitektur während der Planungsphase deiner Webseite hilfreich. Zu diesem Zeitpunkt kannst du deine geplanten Seiten mit aussagekräftigen und diversifizierten Ankertexten versehen.

Wenn du Bilder auf deiner Webseite verwendest, solltest du jeder Grafik passende ALT-Tags anhängen. Suchmaschinen werten diese ALT-Tags als Link für das Bild aus und können anhand des ALT-Texts den Inhalt des Bilds erkennen.

Außerdem solltest du auf deiner ganzen Seite eine Breadcrumb Navigation einrichten. Diese Navigation wie mit den Brotkrümeln aus dem Märchen Hänsel und Gretel zeigt dem Besucher deiner Seite, seine Besuchshistorie und erlaubt ihm eine bequeme Navigation über die Seite.

Welche Bedeutung haben interne Links für die Suchmaschinenoptimierung?

Die internen Verlinkungen helfen dir dabei, das Ranking deiner Unterseiten mithilfe der Keywords auf den Seiten selbst und den Ankertexten zu steuern. Damit der Link Juice für optimale Rankingergebnisse und damit für mehr organischen Traffic sorgen kann, solltest du immer mit dem gleichen Keyword auf eine bestimmte Unterseite verweisen.

Daher lohnt es sich, ein Keyword oder Keyphrase für eine Unterseite zu verwenden. Bei wenig umkämpften Schlüsselbegriffen kannst du auch eine Unterseite zu mehreren Hauptkeywords gute Rankingergebnisse erzielen.

Um die Crawler bei der Indexierung deiner Seite gezielt zu führen kannst du Seiten mit Metaangaben wie nofollow oder noindex ausstatten und damit Crawler davon abhalten, einem bestimmten Link zu folgen.

Eine Seite die keine eingehenden Links besitzt kann weder von Crawlern noch von Nutzern gefunden werden und wird als verwaiste Seite bezeichnet.

Fazit

Interne Links bilden die Grundlage für eine komfortable Navigation über eine Webseite für die Besucher. Auch für die Suchmaschinenoptimierung ist ein gezieltes internes Linkbuilding wichtig, damit die Unterseiten einer Domain zu verschiedenen Keywords oder –phrases von Suchmaschinen gerankt werden können.