Definition

Local Guide ist eine Idee von Google und belohnt die Nutzer aktiv dafür, dass sie Google Maps mit Informationen bestücken. Zu diesen Informationen gehören unter anderem Öffnungszeiten für Geschäfte, Fotos, Rezensionen, Bewertungen oder neue Orte. Somit kann jede Person zum Berichterstatter werden und wird dafür sogar belohnt.

Hintergrund

Google Maps wird von vielen Menschen als Navigation genutzt. Als 2008 die Live-Verkehrsinformationen hinzugefügt wurden, erfreute sich der Webdienst an großem Zuwachs von aktiven Nutzern. Seitdem wurde der Dienst von Google intensiv verbessert. Das Ziel von Google ist, dass Maps mit so vielen Informationen wie möglich gefüttert wird. Dadurch wird der Nutzen für die User stetig erhöht. Daraus entstand die Idee mit den Local Guides. Die Nutzer werden mit einem Punktesystem belohnt, wenn sie Maps mit Informationen füllen. Somit wird der Nutzer motiviert, immer mehr Informationen an Google zu senden und den Service von Maps stetig zu verbessern.

Funktionsweise

Die Seite von Google Local Guides gleicht einem sozialen Netzwerk und ist auch nach diesem Prinzip aufgebaut.

Jeder kann sich als Local Guide anmelden. Das Prinzip ist einfach – Google möchte für Google Maps so viele Informationen über lokale Unternehmen wie möglich bereitstellen.

Die Menschen wurden für das Abgeben von Bewertungen und Rezensionen anfangs  mit T-Shirts oder ähnlichem belohnt.

Mittlerweile hat Google ein Punktesystem eingeführt. Man kann verschiedene Level absolvieren und erhält beim erreichen diverse Vorteile wie z.B. Vorabzugriff auf neue Google-Funktionen.

Viele Menschen unterstützen Goolge somit und natürlich auch die lokalen Unternehmen.

Abgesehen von Erfahrungsberichten und Bewertungen (Google Sterne) können auch jegliche Informationen zu Begebenheiten wie verfügbaren Toiletten, aktuellen Preisen oder Barrierefreiheit für Behinderte hinzugefügt werden.

Da Soziale Netzwerke boomen hat sich Google auch etwas für die Local Guides einfallen lassen.

Über Local Guides Connect können Inhalte und Informationen, die gesammelt wurden, verbreitet werden.

Diese Posts können mit einem Herz (wie bei Instagram) versehen und natürlich auch kommentiert werden. Geteilt werden können die Inhalte natürlich auch über andere Soziale Netzwerke.

Es gibt die verschiedensten Themenbereiche wie Reisen, Essen und Trinken um die Postings zu sortieren.

Das Tool dient in erster Linie Google, da Google Maps dadurch ständig wächst und mehr aktuelle und relevante Informationen über Orte, Geschäfte Restaurants und Co. bereitstellen kann.

Neben den Informationen werden auch viele Bilder von den Orten hochgeladen. Somit kann der Nutzer auch schon vor dem Besuch einen Eindruck von dem gesuchten Ziel bekommen.

Nach der Erfahrung funktioniert das Konzept der Local Guides wirklich gut. Die Leute geben gerne Bewertungen ab und freuen sich Fotos und Infos mit anderen Menschen zu teilen und dafür mit Punkten belohnt zu werden.

Hat man also vor Ort etwas zu bieten, kann es ein Kinderspiel sein gute Bewertungen zu erhalten.

Relevanz für SEO

Die Local Guides unterstzützen Google natürlich sehr beim Sammeln von Informationen für Maps. Doch was bedeutet das für die Suchmaschinenoptimierung? Ganz einfach – lokale Unternehmen können von diesen Informationen natürlich profitieren. Jeder kann Informationen hinzufügen und das hat den Vorteil, dass man als Unternehmen mit physischen Standort nicht selbst die Informationen zum wachsen bringen muss. Fotos von meinem Restaurant oder Öffnungszeiten werden von anderen Menschen hinzugefügt. Auch die Bewertungen (sofern diese gut sind) wirken sich positiv auf mein Ranking aus und im besten Falle taucht mein Unternehmen als erstes bei einer bestimmten Suchanfrage auf. In die andere Richtung geht das natürlich genauso. Schlechte Bewertungen können dafür sorgen, dass mein Rang bei Google fällt und ich nicht mehr zu sehen bin. Aber wenn man gute Produkte oder Dienstleistungen anbietet, hat man auch zufriedene Kunden oder Gäste.