Primary Content ist der Hauptinhalt, den du auf deiner Webseite verwendest, um deine Geschäftsbotschaft zu kommunizieren.

Definition

Der Content (Inhalt) sind sämtliche auf deiner Webseite eingepflegten Medien, inklusive Texte, Bilder, Audio- und Videodateien. Der Primary Content sollte so relevant wie möglich sein und der Suchintention der Nutzer entsprechen.

Primary Content und SEO

Um einen Mehrwert zu bieten, muss Content für Nutzer relevant sein. Und dafür muss er die Bedürfnisse der Zielgruppe kennen und befriedigen. Denn Suchmaschinen wie Google verfolgen das Interesse, den Suchenden das beste Suchergebnis zu einer Suchanfrage auszuspielen.

Damit auch du sicher sein kannst, dass dein Content den Bedürfnissen deiner Nutzer entspricht und zugleich aus SEO-Sicht ideal aufbereitet ist, solltest du dir zuvor diese Fragen stellen:

 

Wonach und wie suchen meine Nutzer?

Diese Frage beantwortet dir eine klassische Keywordrecherche. Wenn du diese nicht selbst erledigen kannst oder möchtest, hilft dir dein SEO oder ein SEO Experte, den du beauftragst.

 

Suchen meine Nutzer transaktionale oder informationsgetriebene Begriffe?

Du solltest die Inhalte nach Nutzerintention filtern. Für die transaktionalen Keywords hast du im Idealfall schon passende Landingpages. Andernfalls solltest du deine bisherige Strategie bzw. deinen Seitenaufbau überdenken.

 

Was machen deine Konkurrenten bzw. was machen sie nicht und was kannst du besser machen?

Um dich vom Wettbewerb abzuheben, musst du wissen, wie er tickt. Das bedeutet: Du solltest eine Konkurrenzanalyse durchführen bzw. durchführen lassen. Diese umfasst eine Keywordanalyse und Begutachtung der veröffentlichten Artikel deiner Wettbewerber sowie der besten Artikel in den Top 10 der Suchergebnisse. Nimm dafür mindestens drei deiner wichtigsten Wettbewerber ins Visier.

 

Schöpfst du bei deinem Content das komplette SEO-Potenzial aus?

Um deinem Content auch in Sachen SEO richtig aufzustellen, solltest du deine Inhalte auch durch eine SEO-Brille begutachten:

  • In allen Textabschnitten und Überschriften sollten deine Keywords zu finden sein. Aber Vorsicht vor Keyword Stuffing, grammatikalischen Fehlern und Füllwörtern.
  • Konkrete SEO-Ziele, Haupt- und Nebenkeywords und optimierte Snippets für deine Inhalte erstellen.
  • Die Suchintention der festgelegten Keywords sollte zu deinem Content passen.
  • Ein schöner Schreibstil sowie ein logischer Textaufbau sind wichtig. Dazu zählt auch eine logische Überschriftenstruktur.
  • Sprungmarken bieten Übersicht und bergen zusätzlich ein interessantes SEO-Potenzial, da sie in den Suchergebnissen auftauchen können.
  • Deine Mediendateien (etwa Bilder für Suchmaschinen) sollten optimiert sein?

So bewertest du die Qualität des Primary Content

Du solltest in deinen Tracking Tools, zum Beispiel Google Analytics, klare Ziele für diese Abschnitte definieren. Beträgt die Besuchsdauer eines Nutzers 0 Sekunden, ist dein Content nicht gut. Eine Bounce-Rate (Absprungrate) von 100 Prozent muss jedoch nicht in jedem Fall als negativ gewertet werden. Finden die Nutzer Antworten auf deiner Webseite (Suchintention wurde somit befriedigt), kannst du einen Absprung auch positiv werten. Deshalb solltest du Ereignisse tracken.

Unterschied zwischen Primary Content und Secondary Content

Primary Content

Dabei handelt es sich um den Hauptinhalt deiner Seite, der deine Idee vermitteln soll. Du veröffentlichst Primary Content auf deiner Webseite und den Links, die in deiner primären Navigationsleiste erscheinen, wie zum Beispiel „Dienstleistungen“, „Produkte“, „Über uns“, „FAQs“, „Allgemeine Geschäftsbedingungen“, „Firmenprofil“ und „Unsere Richtlinien“. Diese Seiten sind sehr wichtig, da sie die Einstellung deines Unternehmens und die Art und Weise repräsentieren, wie du mit deinen potenziellen und aktuellen Kunden und Klienten kommunizieren möchtest. Da Primary Content dein Hauptgeschäftsinhalt ist, kostet er mehr im Vergleich zu Secondary Content.

 

Secondary Content

Er besteht aus allen Informationsartikeln und Blogbeiträgen, die du wiederholt auf deiner Webseite oder deinem Blog veröffentlichst. Secondary Content trägt dazu bei, deine Sichtbarkeit in den Suchmaschinen zu erhöhen und hilft, einen Buzz auf deinem Social-Media-Profil zu erzeugen. Blog-Inhalte können dir dabei helfen, Einnahmen zu generieren, falls das dein Ziel sein sollte. Secondary Content muss nicht so offiziell sein wie Primary Content und du kannst ihn einfach als deine persönlichen Ansichten und auch in der ersten Person (nicht unbedingt) veröffentlichen. Er ist ein integraler Bestandteil deiner langfristigen Content-Strategie. Im Vergleich zu deinem Primary Content ist er nicht unbedingt weniger wichtig, weil er gezielten Traffic generiert und dir auch wiederkehrende Besucher beschert. Zudem erhöht er den Autoritätsquotienten deiner Webseite oder deines Blogs. Secondary Content hilft dir, eine Community rund um deine Online-Präsenz zu generieren. Du kannst auch sekundäre Inhalte erstellen, um Artikel und Blogbeiträge auf anderen Webseiten und Blogs zu veröffentlichen.

Fazit

Wenn du im SEO mit deinem Primary Content die Erwartung deiner Zielgruppe erfüllst, sie also innerhalb ihrer Suchintention mit deiner Webseite zufrieden sind, wird sie positive Rückmeldungen an die Suchmaschine geben. Ähnlich wie im klassischen Marketing zahlt sich guter Content auf deiner Webseite aus.