Moz ist ein kostenpflichtiges Tool, dass euch alle Metriken liefert, die ihr für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung benötigt. Nach dem Prinzip eines Schweizer Taschenmessers, bietet der amerikanische Entwickler eine "All-in-one" Lösung in zahlreichen Versionen an. Besonders die MozBar erfreut sich hoher Beliebtheit. Sich selbst bezeichnet das Unternehmen als "einflussreichstes Unternehmen der Online-Marketing-Branche". Iniwiefern sich eine Anschaffung für Online-Marketeers oder SEO-Agenturen lohnen kann, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Moz: was kann das Tool?

Das SEO-Tool Moz Pro gehört zu den Alleskönnern der SEO-Tools. Zu den Funktionen des Tools zählen Site-Audits, Rank-Tracking, Backlink-Analysen und Keyword Bestimmung. Es unterstützt den User also in allen Phasen des Optimierungsprozesses.

Das Tool wurde in den Vereinigten Staaten entwickelt. Genauer gesagt in Seattle. Moz Pro ist daher nur auf Englisch erhältlich. Die Preise für den CPC z.B. werden daher lediglich in Dollar angegeben. Ein kleiner Nachteil für die europäische Kundschaft, aber kein grundlegender.

Keywordrecherche mit Moz

Wie viele andere Tools, die mittlerweile verfügbar sind, bietet auch Moz die Möglichkeit besonders lohnenswerte Keywords zu recherchieren und zu verfolgen. Auf eine übersichtliche Weise dargestellt zeigt es und das Monthly Volume, die Keyword-Difficulty, die sogenannte „Opportunity“ und die „Priority“ an. Während uns einige dieser Begriffe mit großer Wahrscheinlichkeit bekannt vorkommen, gibt es einen Wert der heraussticht.

Moz: Opportunity & Priority?

Die sogenannte „Opportunity“ kontextualisiert das Ergebnis der Keywordrecherche. Was sagt uns dieser Wert? Bei bestimmten Begriffen ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Suchender auf ein reguläres Ergebnis klickt relativ gering. Dies liegt an den hervorgehobenen Suchergebnissen, wie Answerboxen, Bildern oder Google Maps. Wer auf der Suche nach einer Wegbeschreibung oder einer Adresse ist, der wird vermutlich auf Maps und nicht auf ein organisch eingeblendetes Suchergebnis klicken.

Ein anderer Begriff, der beim ersten Hören nicht genau zuordbar ist, ist die „Priority“. Kein Wunder. Auch hierbei handelt es sich um einen Moz-eigenen Begriff. Dieser Wert ergibt sich aus der Opportunity, der Schwierigkeit und dem Suchvolumen. So kann man leicht auf einen Blick erkennen, ob es sinnvoll ist, sich auf ein bestimmtes Keyword zu fokussieren.

Die MozBar

MozBar

Die MozBar ist ein hilfreiches Tool um schnell einen Eindruck von Webseiten zu gewinnen, auf denen du dich so oder so herumtreibst. Sie ist, wie der Name bereits impliziert, in deine Searchbar eingebunden. Der erste positive Aspekt der Mozilla-Erweiterung ist, dass sie umsonst ist. Wie erwartet gibt es allerdings auch für die MozBar kostenpflichtige Erweiterungen.

Welche Metriken gibt dir die MozBar?

Folgende Metriken werden in der MozBar angezeigt. Abgesehen davon, dass dir die Mozbar zeigt, wie viele Subdomains und Links es gibt, gibt es dir die folgenden Werte.